DenkanstössePersönliche Impulse

Vom Opfer zum Gestalter

BIST DU OPFER?

Um die Frage zu beantworten, sollten wir erst einmal klären – wie definieren wir ein Opfer?

In unserem Fall meine ich die Dinge und Geschehnisse, welche mich negativ beeinflussen, die ich aber nicht ändern kann, oder von denen ich zumindest glaube, dass ich sie nicht ändern kann.

Durch solch negative nehmen wir eine Opferhaltung ein – wir fühlen uns benachteiligt, überrumpelt, peinlich berührt, beschämt – wir sind Opfer!


ICH BIN IM RECHT!


Jetzt wäre interessant zu wissen – woran erkennt man diese Opferhaltung?

Man sucht im Konflikt kein klärendes Gespräch, sondern es wird bei dritten rumgejammert und Schuld zugewiesen was das Zeug hält. Man fühlt sich ja völlig im Recht. All die Anderen oder die Umstände sind Schuldig an meiner momentanen Misere und Gefühlslage.


ES IST SO EINFACH!


Und weiter sollten wir die Frage klären – weshalb nehmen wir so gerne diese Opferhaltung ein?

Es ist erst einmal einfach und bequem. Wir müssen die Verantwortung nicht selbst übernehmen, sondern können sie einfach abschieben. Man fühlt sich im Recht und dazu völlig falsch behandelt. Sich als Opfer zu fühlen, ist gesellschaftlich anerkannt, wir bekommen dafür viel Aufmerksamkeit, Mitleid und Nachsicht, was wiederum ein gutes Gefühl bei uns erzeugt. Wir sind für unsere Situation nicht selbst verantwortlich, wir sind ein Spielball der Umstände – ein OPFER eben und somit hilfebedürftig.


SIEH DICH UM


Schau dir einmal dein Umfeld, Bekannte, Freunde, alle deine Beziehungen genauer an, und sage mir, wieviele davon bemitleiden dich, reden dir nach dem Munde oder besitzen ein Helfersyndrom? Klar, das alleine sagt noch nicht alles, aber doch schon viel.
Hand aufs Herz – wie oft bist du bei deinem Vorgesetzten und beklagst einen unmöglichen Umstand, einen furchtbaren Kollegen, oder eine Situation, welche du leider nicht ändern kannst, und deshalb wirst du dies und jenes nicht erreichen oder schaffen…


WAS WIRST DU TUN?


Ja, richtig – was wirst du tun? Ich stelle diese Frage jedem Mitarbeiter, der in einer Opferrolle zu mir kommt und mir als seinem Vorgesetzten unterschwellig die Verantwortung für seine Situation zuschiebt. Was wirst du tun?
Willst du in der Situation bleiben? Fühlst du dich in der Opferrolle wohl? Oder möchtest du dass sich etwas ändert? Wenn ja, was müsste sich ändern? Und was kannst DU dazu beitragen?
Es gibt selten Situationen, in denen ich nicht selbst etwas ändern kann, zumindest etwas dazu beitragen, damit eine in Gang kommt.
Was ich nicht ändern kann ist z.B. das Wetter, die Verkehrsregeln, die Gesetze (sofern ich nicht Merkel heiße), die Vergangenheit… usw..


WERDE GESTALTER!


In den meisten Fällen kannst du etwas verändern, anstoßen, Ideen entwickeln oder Lösungen erarbeiten. Werde aktiv! Du bist kein Opfer deiner Umstände, Arbeitskollegen, Mitschüler usw..
Ich unterstütze jeden Mitarbeiter, der mit Lösungsvorschlägen zu mir kommt anstatt mit Problemen und in einer Opferhaltung ausharrt wie ein Kaninchen…
Also, werde aktiv – werde zum GESTALTER!

ALSO – WAS WIRST DU TUN?

Dieter Schneider

Baujahr 61, ist glücklich verheiratet und hat 4 Kinder. Als lebt er in der Nähe des Bodensee’s. Er ist Leiter der Verwaltung Personal & einer grösseren Unternehmensgruppe mit über 1000 Mitarbeitern in der Schweiz. Weitere Infos hier

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