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Mit Erwartungen umgehen…

Was will ich eigentlich ?
• Worum soll es in meinem Leben gehen?
• Was will ich erreichen, tun, lernen, können und sein?
• Was soll in meinem Leben die erste Geige spielen?
• Was brauche ich, um glücklich und zufrieden zu sein?
• Was gibt meinem Leben Tiefe und Erfüllung?


JEDER HAT ERWARTUNGEN !


Ich habe die Erwartung, dass alle an meinen Geburtstag denken (übrigens – der ist jetzt bald ;)).   Ich habe Erwartungen an mein Leben, an meinen Lebenspartner, meine Freunde, an meinen Beruf, meine Kollegen, meinen Chef, an die Regierung, das Wetter – usw. usw. – man kann einfach an Alles und Jeden Erwartungen haben.

Und an alle, die sich da ausnehmen wollen –
Auch nichts zu erwarten ist eine Erwartung!


UND WOHER KOMMT DAS?


Erwartungen kommen durch Beobachten und Lernen – wir lernen Dinge vorauszusehen, oder wir glauben Dinge voraussehen zu können und leiten daraus eine bestimmte Erwartung ab. Das heißt, je nachdem wie ich durch meine Vergangenheit geprägt bin, was ich erfahren, gelernt und beobachtet habe, dementsprechend verhält sich meine Erwartung der Zukunft gegenüber.

Auch meine Wertevorstellung spielt dabei eine sehr große Rolle, denn Dinge die mir wichtig sind, erwarte ich auch von meinem Umfeld – wenn mir z.B. Ordnung und Struktur sehr wichtig sind, dann erwarte ich das auch von meinem Partner.


AUS ERWARTUNGEN WERDEN ENTTÄUSCHUNGEN


Wenn das Erhoffte nicht eintritt sind wir enttäuscht, unzufrieden, verärgert, hilflos, traurig … fühlen uns vielleicht abgelehnt, missverstanden, gekränkt. Vielleicht ist dir aber auch nach Weinen zumute, hast einen Kloß im Hals, einen Druck im Magen, du bist angespannt…
Fange ich erst einmal damit an, die Enttäuschungen zu sammeln wie Rabattmarken, so staut sich da etwas auf, was früher oder später zu einem Vulkanausbruch werden kann [siehe: Schatten der Vergangenheit].


WESHALB IST DAS SO?


Was heißt denn Erwartung? – Ich erwarte eine Handlung von anderen – Ich Warte! – Ich bin passiv!
Passivität war noch nie eine gute Lösungsstrategie. Ich überlasse es anderen, ob ich mich gut fühle. Das ist eine klassische “Opferhaltung” [siehe: Vom Opfer zum Gestalter].


ALSO MUND AUF!


Wie soll jemand wissen, was ich von ihm erwarte, wenn ich es ihm nicht mitteile? Also komme ich aus der Opferrolle nur wieder raus, indem ich aktiv werde, und meine Erwartungshaltung formuliere – und zwar rechtzeitig in Vorfeld – Hast Du das schon einmal versucht? – Also, ich sage Dir, was ich mir von Dir . Und zwar so, dass du es verstehst… Denn nur wenn Du meine Erwartungen kennst, gebe ich Dir überhaupt die Chance sie zu erfüllen!


AUS ERWARTUNGEN WÜNSCHE MACHEN


Ich muss lernen, meine Erwartungen in Wünsche zu formulieren. Zum Beispiel:

  • “Es wäre schön, wenn ….”
  • “Ich würde mich freuen, wenn …”
  • “Ich wünsche mir, dass …”.

Denn – so hat mein Gegenüber noch eine Vorfreude mir meinen Wunsch zu erfüllen, und bleibt dann doch ein Wunsch unerfüllt, so kann ich immer noch denken: “Schade, dass es nicht geklappt hat. Wäre schön gewesen”.


WAS WIRD AUS ENTTÄUSCHUNGEN?


Ein Sprichwort sagt: „Nur wer sich täuscht, kann auch enttäuscht werden.“ – Wenn also meine Erwartungen nicht erfüllt werden, könnte es dann nicht auch daran liegen, dass ich meine Erwartungen zu hoch geschraubt habe? Und deshalb sind sie für andere, nach deren Wertmaßstäben, nicht zu erfüllen? Sollte ich also nicht besser an meinen Erwartungen arbeiten? Denn niemanden kann ich leichter ändern, als mich selbst!


Es ist wichtiger, Dinge neu zu sehen, anstatt ständig Neues sehen zu wollen.


Es gibt erfülltes Leben trotz vieler unerfüllter Wünsche.

Statt zu klagen, dass wir nicht alles haben, was wir wollen, sollten wir lieber dankbar sein, dass wir nicht alles bekommen, was wir verdienen.

Darauf können wir zunächst nur hoffen und warten, obwohl wir schon gerettet sind. Hoffen aber bedeutet: noch nicht haben. Denn was einer schon hat und sieht, darauf braucht er nicht mehr zu hoffen.
-Bibel, Römer 8,24

Foto: (c) pixabay.com

Dieter Schneider

Baujahr 61, ist glücklich verheiratet und hat 4 Kinder. Als lebt er in der Nähe des Bodensee’s. Er ist Leiter der Verwaltung Personal & Finanzen einer grösseren Unternehmensgruppe mit über 1000 Mitarbeitern in der Schweiz. Weitere Infos hier

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