love it - change it - leave it

Liebe es / ändere es / lass es oder bejammere es ?

 

DU NERVST ... 

Wer kennt das nicht - Dinge oder Menschen nerven uns - der innere Druck steigt, ein komisches Magengefühl baut sich auf, der Hals wird dicker, und zwar so, dass es schon fast weh tut - 
Wenn das täglich so ist, und dich dein Umfeld und/oder das was du tust nervt, lähmt, ärgert, aufregt, runterzieht... usw., und du nichts dagegen tust - dann bin ich mir fast zu 100% sicher, wird dich das auf Dauer in irgendeiner Art und Weise krank machen.
 
Doch keine Angst - es gibt noch Rettung für dich 😉 - Die Lösungsstrategie heißt:  

LOVE IT / CHANGE IT / LEAVE IT

 und zwar genau in der Reihenfolge...

1. LOVE IT

Love it - das meint, dass du das was du tust nach Möglichkeit lieben sollst - oder lernen solltest es zu lieben. Dass du dich in einem Umfeld bewegst, in dem du dich wohlfühlst und das dich aufbaut...

Es ist logisch, dass wir das was wir lieben auch gerne tun. Und wenn uns die Arbeit und das Umfeld Spass macht, dann bleibt ein überdurchschnittlich gutes  Ergebnis nicht aus.

Aber was ist, wenn wir das was wir tun, einfach nicht lieben können? Wenn die Menschen, mit denen wir es zu tun haben, einfach nicht unserer Wellenlänge entsprechen? Oder wenn wir uns andauernd ungerecht behandelt fühlen? Und was, wenn wir uns auch nicht mit der Situation soweit anfreunden können, dass es für uns wenigstens ok wäre?
Ja dann kommt der zweite Punkt ins Spiel ...

2. CHANGE IT

Change it - heißt, dass du versuchen solltest, die Situation zu ändern, und zwar soweit, dass du in den Punkt eins kommst - daß du liebst was, und wie du es tust - oder zumindest soweit, dass du dich damit arrangieren kannst, und zwar so, daß du mit dem Ergebnis zufrieden bist...

Es gibt sehr oft Möglichkeiten etwas zu ändern, die Dinge einfach anders zu machen. Prozesse zu hinterfragen, Alternativen auszuarbeiten. Mit den Kollegen oder Vorgesetzten das Gespräch suchen um in eine konstruktive Kommunikation einzutreten...
Vielleicht sind sogar Beteiligte froh, daß jemand das Thema endlich mal anspricht - dann wirst du feststellen, daß eigentlich viele mit der Situation nicht zufrieden waren, aber keiner sich getraut hat...

Manchmal erreicht man sein Ziel auch nicht auf einmal - oft sind mehrere kleinere Korrekturen notwendig, bis man da ist, wo man hin möchte...

Oder reicht es vielleicht auch schon aus, wenn ich meine eigene Einstellung oder Sichtweise überdenke? Vielleicht sind meine Ansprüche und Erwartungen zu hoch? - Hier ein Artikel zu Erwartungen...

Wenn das nicht gelingt, und ich weder bei meinen Mitmenschen, noch bei mir selbst, auf offene Ohren stosse - ja dann bleibt uns nur noch Punkt drei ...

3. LEAVE IT

Leave it - wenn dich etwas so sehr nervt, und du es weder lieben noch irgend etwas daran ändern kannst - dann lass es sein!

Such dir einen anderen Job, etwas das deinen Vorstellungen mehr entspricht - fang etwas Neues an.

Natürlich weiß ich auch, dass es manchmal Notwendigkeiten gibt, die uns die Option des Gehens nicht geben - zumindest vorerst nicht.
- zum Beispiel die Raten müssen abbezahlt werden - Die Kinder wollen was Vernünftiges zum essen - usw. 😉

Dann muss ich mich eben mit der Situation vorübergehend arrangieren - siehe Punkt eins - vielleicht nicht gleich lieben, aber wenigstens akzeptieren... zumindest solange bis sich eine Option des Änderns (2.) oder des Gehens (3.) auftut.
Ich muss natürlich dran bleiben - denn von alleine kommt kein neuer Job und klopft an meiner Tür ....

 


Und jetzt habe ich die Strategie noch um einen vierten Punkt ergänzt - der da heißt :  

4. LAMENT IT

Wie sagte der Mediziner und Kabarettist Eckhard von Hirschhausen einmal: "Wir Deutschen sind anatomisch ein Wunder, wir haben ein zusätzliches Hirnteil - Denn zum Stirnlappen haben wir noch einen Jammerlappen." 
Er spielt hierbei auf eine typisch deutsche Eigenschaft an ➡ Das JAMMERN ...
Denn viele Menschen die mir begegnen, sind in diesem Punkt gefangen - sie jammern, nörgeln und klagen und drehen sich im Kreis, anstatt etwas dagegen zu tun.
  • Da ist der Kollege, der jeden Tag über seinen Job meckert...
  • Der Kunde, der nur dann anruft, wenn er meckern will, und das sehr sarkastisch oder völlig unsachlich...
  • Die Kassiererin  im Supermarkt, die mit den Augen rollt, wenn ein Kunde sich nähert...
  • Der Vereins- oder Gemeindebruder, der nur hintenrum über den Vorstand ablästert...
  • Der / die  _____________ (kannst selber ergänzen) ...

Sie sind gefangen in ihrem eigenen Denken, daß sie erst gar nicht merken, wie sehr sie ihre Verantwortung abgeben, und anderen damit auf die Nerven gehen - Das ist eine typische Opferrolle - es wird gelästert, gemeckert, genörgelt was das Zeug hält - Das ist ja auch die einfachste Methode.

Wenn du so ein Umfeld hast, solltest du dringend ins Handeln kommen. Denn so ein Umfeld kann dir den Job zur Hölle machen - somit bist du wieder im Punkt 1

Und wenn du selbst zu der Gattung der "ewigen Jammerer" gehörst - dann solltest du noch dringender etwas unternehmen - Dann kann ich dir diesen Artikel empfehlen  ➡  Vom Opfer zum Gestalter 


ES GIBT IMMER EINE MÖGLICHKEIT ...

Du siehst, es gibt mehr Möglichkeiten als wir oft denken oder sehen.

Nimm dein Leben in die Hand und verändere Situationen bevor sie dich krank machen...

Warte nicht passiv auf ein Wunder - komm ins Handeln - Veränderung hat drei Buchstaben - TUN 


VOM HÖREN ZUM HANDELN ...

Die Bibel spricht das Handeln auch an - Im Jakobus sagt Gott sinngemäss - Wenn du Gottes Wort hörst, dann reicht es nicht, daß du es kennst und vielleicht sogar richtig zitieren kannst, sondern du sollst das, was du verstanden hast, umsetzen und in deinem Alltag leben - Denn was nutzt die beste Lebensstrategie, wenn du sie nicht anwendest?

Veränderung beginnt mit Hören, bestätigt sich im Denken, wird aber erst manifestiert, wenn sie durch dein Handeln sichtbar wird...

Hört euch diese Botschaft nicht nur an, sondern handelt auch danach; andernfalls betrügt ihr euch selbst.

Bibel - Jakobus 1,22

✳ Vielleicht könnte es aber auch sein, dass du von Gott bewusst an dem Platz bist, an dem du heute stehst – Wer weiß, vielleicht hat er eine Aufgabe für dich, genau an der Stelle und in dem Umfeld, wo er dich hingeführt hat – überlege mal, was könnte dort deine Aufgabe sein? – Lies hier weiter  ➡ Mach den Unterschied.

Soweit für heute.

Mach das Beste aus deine Potential

Be blessed


Dieter Schneider

Baujahr 61, ist glücklich verheiratet und hat 4 Kinder. Als Familie lebt er in der Nähe des Bodensee’s. Er ist Leiter der Gesamtverwaltung Personal & Finanzen einer grösseren Unternehmensgruppe mit über 1000 Mitarbeitern in der Schweiz. Weitere Infos hier

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